Abstracts

Kopfschmerz – Christian Wöber

Kopfschmerz ist eines der häufigsten Symptome und hat erhebliche individuelle wie sozioökonomische Belastungen zur Folge. Die Global Burden of Disease Study der Weltgesundheitsorganisation weist Spannungskopfschmerz und Migräne hinter Zahnkaries als die weltweit zweit- und dritthäufigsten Erkrankungen aus. Was die krankheitsbedingte Belastung betrifft, liegt Migräne unter mehr als

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Tumorschmerztherapie – Imke Strohscheer

Schmerzen treten bei ca. 80% Patienten mit einer Tumorerkrankung auf und können durch die Erkrankung selbst verursacht sein, oder assoziiert – häufig als Therapiefolgen. Obwohl sie relativ einfach nach dem WHO-Stufenschema behandelbar wären, leidet noch immer ca. 1/3 aller Patienten unter unzulänglich behandelten Schmerzen. Hauptursache ist die

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Palliativmedizin: Luftnot, Terminalphase, ethische Fragen am Lebensende – Imke Strohscheer

Luftnot ist ein häufiges Symptom bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen und beeinträchtigt durch damit verbundene Angst die Lebensqualität erheblich. Nach dem Ausschluss kausaler Therapiemöglichkeiten sind Opioide in niedrigen Dosierungen (2,5 – 5 mg Morphin) die medikamentösen Mittel der ersten Wahl. Supportive nicht-medikamentöse Maßnahmen sind mindestens ebenso wichtig,

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Prinzipien der Palliativmedizin – Imke Strohscheer

Die WHO hat 2002 Palliativmedizin wie folgt definiert: „Palliativmedizin/Palliative Care ist ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Familien, die mit Problemen konfrontiert sind, welche mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen. Dies geschieht durch Vorbeugen und Lindern von Leiden durch frühzeitige Erkennung, sorgfältige Einschätzung und

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Hypnose in der Schmerzmedizin – Herbert Sponring

Hypnose und hypnotische Kommunikation dient zur Ressourcenaktivierung des Unbewussten. Sie führt zu einem Trancezustand, einem veränderten Bewusstseinszustand, in welchem das Unbewusste als Informationsübersetzer für Körper und Bewusstsein fungiert, welches auch regulative Mechanismen (Hormone, Aktivierung bzw. Down-Regulation bestimmter Hirnzentren, Sympathikus – Parasympathikus, etc.) beeinflusst. Gerade Ausnahmesituationen – v.a.

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Entspannungstechniken – Anja Sollgruber

Schmerz gilt als ein wichtiges klinisches, soziales und ökonomisches Problem in dieser Welt. Jedoch leben viele Menschen mit Schmerzen ohne adäquates Schmerzmanagement. Die Forschung der letzten Jahrzehnte zeigte, dass psychologische, Sozial- und Verhaltensfaktoren die Wahrnehmung von Schmerzen nicht nur modulieren können, sondern einen Einfluss auf die Entstehung,

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Myofasziales Schmerzsyndrom – Andreas Sandner-Kiesling

Das myofasziale Schmerzsyndrom – auch Triggerpunkt-Syndrom genannt – gehört zu den häufigsten Ursachen für länger bestehende Schmerzen im Bewegungssystem. Langfristige Muskelverspannungen führen über die Dauerverkrampfung zur lokalen Ausbildung von Muskelknötchen, typischerweise am Anfang und Ende eines Muskels, bei langen Muskeln auch in der Mitte. Das sind die

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Schmerztherapie aus radioonkologischer Sicht – Karin Brinda-Reitmayr

Vortragsziel: Das Fach Radioonkologie ist ein wichtiger Partner im Schmerzmanagement. Methode: Der Vortrag ist klassisch für ein technisches Fach mit viel Bildbeispielen aufgebaut um auch KursteilnehmerInnen die mit der Thematik nicht täglich zu tun haben ein leichtes Einsteigen in die Themen und Möglichkeiten des Faches zu ermöglichen.

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Orofaziale Schmerzen (OFP) – Walter Amberger

Unter orofazialen Schmerzen versteht man Gesichtsschmerzen, die im Bereich der Augen, der Ohren, der Nase, der Zähne, der Mundhöhle, des Rachens und des präaurikulären Bereichs auftreten können. Die hohe sensible Innervationsdichte im Kiefer und Gesichtsbereich sowie die hohe emotionale Besetzung der orofazialen Region sind ausgeprägt prädisponierende Faktoren

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Low Back Pain – Der Schmerz im Kreuz – Andreas Sandner-Kiesling

Kreuzschmerzen gehören mit Abstand zum häufigsten Schmerzsyndrom, mit dem wir im klinischen Alltag konfrontiert sind. So wurde im Mikrozensus 2006/7 in Österreich eine Prävalenz von knapp 40% geschlechterunabhängig erfasst. Damit gehört dieses Schmerzsyndrom gemeinsam mit Burnout zu jenen Beschwerden, die die höchsten Frühberentungsraten und Kosten im Gesundheitssystem

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