Manuelle Medizin - Christian Angleitner - Fokus Medizin

Manuelle Medizin – Christian Angleitner

Die Manuelle Medizin ist eine seit über 4000 Jahren bestehende Behandlungsmöglichkeit, welche sich “nur” der Hände bedient. Dabei werden im Rahmen eines definierten Untersuchungsganges funktionelle, reversible Störungen am Bewegungsapparat detektiert, dokumentiert und auch therapiert.

Besonders interessant erscheint dabei, dass auch Beschwerdebilder ohne dazu passender bildgebender Pathologie (Röntgen, MRT, CT und/oder Ultraschall bzw. nuklearmedizinische Untersuchungsmöglichkeiten) diagnostiziert und erfolgreich behandelt werden können. Aber auch so mache Pathologie funktionell und therapierelevant an Bedeutung verliert.
In der nach Dr. Karl Sell unterrichteten Methode (ÖAMM-Graz) bedient man sich der sog. „3-Schritt-Diagnostik“ mit der das betroffene Gelenk in seiner Hypomobilität, seinem Irritationspunkt und seiner freien beziehungsweise gesperrten Richtung zugeordnet wird. Darauf aufbauend ergeben sich klar vorgeschriebene Behandlungstechniken. Die sog. Probebehandlung vor dem therapeutischen Impuls schließt mögliche Komplikationen mit größter Sicherheit aus.

Die manuelle Medizin zeichnet sich durch ausgezeichnete Untersuchungsgänge, biomechanischem Verständnis sowie einfachen Behandlungsmöglichkeiten aus. Sie ist ein ideales Medium aus dem breiten Fundus der komplementärmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten.